Ziel unseres Konzeptes ist es, kein Kind zurückzulassen und jedes nach seinen Möglichkeiten zu fördern und zu fordern.
Kindheit hat sich gewandelt. Um heute allen Kindern gerecht zu werden, ist es notwendig, diese Wandlungen als Grundlage für das Lernen und Leben der Kinder an unserer Schule im Blick zu behalten.
individuelle LERNZEITEN
Förderung und Forderung erfolgen an unserer Schule unter anderem auch in der individuellen Lernzeit. Diese wird von Lehrkräften und anderen pädagogischen MitarbeiterInnen der Schule gestaltet und kann beispielsweise für musikalische, kreative, spielerische oder soziale Zwecke genutzt werden oder die klassischen Hausaufgaben ersetzen. Die Gestaltung dieser Zeit liegt in der Verantwortung der jeweils betreuenden Lehrkräfte.
INKLUSION
Inklusion bedeutet Einbeziehung und Dazugehörigkeit. Alle Kinder lernen gemeinsam in einer Schule und haben die gleichen Chancen auf Bildung. Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf benachteiligt werden. Eine gemeinsame Bildung bedeutet für uns individuelle Förderung der Stärken und Potentiale jedes Kindes. Wir lernen alle von- und miteinander.
PARTIZIPATION
Die Beteiligung von Kindern ist eine grundlegende Voraussetzung für unsere Demokratie und in den Kinderrechten verankert. Kinder lernen Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und ihre Interessen zu vertreten. Auch schon in der Grundschule können sie an Entscheidungen beteiligt werden und Partizipation erfahren.
- Morgenkreis
- Klassenrat
- Wahl von KlassensprecherInnen
- Kindersprechstunde
- PausenhelferInnen
INDIVIDUALISIERUNG und OFFENER UNTERRICHT
Der Unterricht ist so gestaltet, dass wir gemeinsam der Heterogenität der Lerngruppen gerecht werden können. Offene Arbeitsformen dominieren daher als vorherrschende Unterrichtsmethode. Dadurch wird die Selbständigkeit der Kinder gefördert und gleichzeitig gefordert. Zur Förderung der Selbstständigkeit werden bereits u. a. in allen Klassen wechselnde Dienste an die Kinder vergeben sowie die Arbeit an Lerntheken, Wochenplanarbeit oder Freiarbeit zur selbstständigen Erarbeitung von Themen in den Unterricht integriert. Neben der Selbständigkeit werden durch die offenen Lernmethoden auch Kreativität, Eigenverantwortung und soziale Kompetenzen gefördert. Die gut ausgestatteten, strukturierten und sortierten Klassenräume leisten ebenso einen wichtigen pädagogischen Beitrag zum Lerngelingen der Lernenden.
KOMMUNIKATION
Da die Aussagekraft von Ziffernnoten vergleichsweise gering ist und in der Regel keine Hilfen für das Weiterlernen bietet, möchten wir das Unterstützen und nicht das Überprüfen als Aufgabe in den Mittelpunkt des Feedbacks rücken. Dadurch möchten wir den Kindern ermutigende Rückmeldungen zu ihren Lernprozessen geben und Perspektiven für das weitere Lernen eröffnen.
Während des Unterrichts oder in Gesprächssituationen kommt es häufig vor, dass Kinder Rückmeldungen von uns Lehrkräften erhalten oder einfordern. Daran anknüpfend sollen die Kinder selbst durch Gespräche (Kindersprechstunden, individuelle Reflexionsgespräche, Lernentwicklungsgespräche) lernen, sich und ihre Leistungen sowie Lernerfolge noch besser einzuschätzen. Einmal pro Schuljahr finden Elterngespräche im Rahmen eines Elternsprechtages mit den Erziehungsberechtigten und zum Teil den Kindern statt.
